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Am 19.
Dezember 2002 machte ich mich auf, um das Fort Fun
Abenteuerland einmal im “Winterschlaf“ zu besuchen. Zuerst
fuhr ich zum Werksgelände in Ramsbeck und schaute mich
dort ein wenig um. Neben den für den Winter fertig gemachten
Zügen und Karussellteilen befanden sich dort auch
verschiedene Dekoelemente und Teile alter Fahrgeschäfte. Das
Gelände ist zwar nicht sehr groß, aber es ist schon
interessant, wie dort viele Teile von Fahrgeschäften oder auch
alte “Schätzchen“ gelagert werden. Anschließend an diesen
kleinen Abstecher nach Ramsbeck ging es dann zum ca. 3
Kilometer entfernten Fort Fun. Nach einem Gespräch mit den
dortigen Mitarbeitern machte ich mich alleine auf, um mir den
Park einmal anzuschauen. Es war schon irgendwie komisch,
ganz alleine in einem geschlossenen Park zu sein, der dazu
noch leicht verscheit war. Es waren nicht einmal andere
Fußspuren im Schnee zu sehen. Von der Verwaltung aus ging
ich zuerst am fast komplett abgebauten Wellenflug vorbei
Richtung Devil’s Mine. Der Hauptträger des Wellenfliegers war
in blauer Folie wetterfest eingepackt und auf einen großen
Holzbock geklappt. Andere Teile lagen unter einem Vordach
eines nahe liegenden Gebäudes. Bei Devil’s Mine konnte man
leider nicht sehr viel erkennen. Das Windrad, das sich während
der Saison auf dem Minenturm befindet, war abgebaut. Der Zug
stand im Bahnhof, welcher durch große Holzplatten an den
Eingängen verschlossen war. Von dort aus ging ich durch die
Westernstadt zu Rio Grande, einer Stromschnellenfahrt von
FAB. Das Wasser wurde aus der gesamten Anlage
abgelassen, so dass man sich schön anschauen konnte, wie
so eine Fahrstrecke aufgebaut ist. Die Rundboote wurden in
Folie eingepackt und standen hinter der Station auf einem
kleinen Platz. Vorbei am Big Wheel, dessen Gondeln ebenfalls
in Folie eingepackt auf einem kleinen Platz vor dem Riesenrad
standen, ging es in Richtung Tal. Links vom Weg zwischen Big
Wheel und Polyp steht ein verschneites Modell des Schlosses
Neuschwanstein. Am Schwarzkopf Polypen angekommen
fallen einem sofort die fehlenden Gondelkreuze und Gondeln
auf. Wo diese gelagert wurden, weiß ich leider nicht genau, da
ich sie weder auf dem Werksgelände noch im Park gesehen
habe. Aber ich denke mal, dass sie sich, wie die anderen Teile,
die im Park abgebaut wurden, in der Lagerhalle in Ramsbeck
befinden. Rechts am Polypen ging es nun weiter Richtung Tal.
Auf der rechten Seite befindet sich das Kiddiland, wovon ich
leider keine Bilder habe. Hinter dem Kiddiland machte ich
rechts einen kleinen Abstecher zum Tomahawk und ging vorbei
am Drachen, einer Berg & Talbahn von Zierer und dem Pirat,
einer Schiffschaukel von Huss. Der Zug vom Drachen und die
Gondel der Schiffschaukel waren beide wieder komplett in
blauer Folie eingepackt. Beim Pirat war zusätzlich noch der
große Mast in der Mitte des Schiffes heruntergeklappt. Beim
Tomahawk waren die Gondelkreuze samt Gondeln in Folie
eingepackt. Auch der Mittelbau mit der Indianerfigur war
eingepackt und der kleine Kompressor abgebaut. Dadurch,
dass ich den kleinen Abstecher zu den drei Fahrgeschäften
gemacht habe, bin ich an der Mack Wildwasserbahn Wild River
vorbeigegangen und habe diese auf dem Rückweg
mitgenommen. Direkt hinter dem Tomahawk steht der
Wirbelwind. Ein 1981 erbauter Corkscrew von Vekoma. Der Zug
wurde vom Track genommen und auf dem Werksgelände
eingelagert. Zu meiner Verwunderung wurde ein Teil der
Warteschleife und der Boden der Station abgebaut. Aber
dadurch hatte man einen schönen Blick auf die leider
rechtschmutzige Stationstechnik. Vorbei an der Old Mc Donald
Farm, deren Trecker von der Fahrbahn genommen und
eingelagert wurden, ging es zur Marienkäferbahn. Bei dieser
Familienachterbahn von Zierer war das Schienenstück
zwischen Station und Lift herausgeschraubt, so dass die
Wagen des Zuges einzeln von der Strecke genommen werden
konnten. Die Wagen stehen ebenfalls in einem Container in
Ramsbeck. Zudem wurden die Motoren am Lift und der Station
gegen die Witterung mit Folie eingepackt. Die beiden
Kinderattraktionen Red Baron und Highway, die sich während
der Saison auf dem Platz vor der Marienkäferbahn befinden,
wurden abgebaut und befinden sich unter der nebenliegenden
Überdachung. Bei dem sich dahinter befindlichen Roll Over
wurde nur die Gondel mit Folie wetterfest gemacht. Zudem
wurde eine Scheibe des Führerhäuschens mit einer Holzplatte
abgedeckt. Links vom Roll Over ging es dann noch einen
kleinen Weg hinunter zum Beverly Hills Drive. Die Fahrzeuge
wurden von der Fahrbahn genommen und winterfest gelagert.
Leider konnte ich auch hier nicht genau feststellen, wo die
Wagen gelagert werden. Von hier unten geht es nun das ganze
Tal wieder hinauf Richtung Eingang. Durch die Stille im
gesamten Park hörte man hier unten am Parkende sogar das
Riesenrad durch die Kälte knarren. Weiter ging es jetzt auf der
anderen Parkseite, die an den Stüppel grenzt. Direkt auf der
rechten Seite befindet sich auch schon die Talstation der
Einschienenbahn Silent Move. Die beiden Stationen der Bahn
waren sehr eigenwillig abgedeckt. Die offenen Seiten der
Station, die sich direkt an der Fahrschiene befinden, waren mit
großen Planen und Folien geschlossen worden. In jedem
Bahnhof standen zwei Züge. Jeweils einer der Züge stand
trotzdem zum Teil außerhalb des Gebäudes und war einzeln
eingepackt. Ein ausgemusterter Zug befindet sich auch auf
dem Werksgelände in Ramsbeck, wo er auf einem Stück
Schiene abgestellt ist. Geht man diesen Weg nun weiter
hinauf, gelangt man unter dem großen Schuss der
Wildwasserbahn hindurch zum Tiroler Platz. Das Wasser
wurde aus der Fahrrinne und dem See abgelassen. Die Boote
wurden im Bahnhof gelagert, der ebenfalls, wie Devil’s Mine, mit
großen Holzplatten an beiden Öffnungen verschlossen war.
Zudem wurden alle Videokameras an der Wasserbahn
winterfest gemacht. Der Weg geht nun eine kleine Serpentine
hinauf zum Pferdekarussell Hoppla Hopp. Rechts ab vom Weg
führt eine Holzbrücke über eine Straße zur Talstation des
Sesselliftes, der auf den Stüppel führt. Leider war am Ende der
Brücke ein großes Gitter, so dass ich nicht bis zum Gebäude
des Liftes und dem Ende der Power Slide kam. Den
Stüppelturm konnte man vom Park aus nicht sehr gut sehen,
da er in einer dichten und trüben Wolkendecke stand. Nun ging
es zum Pferdekarussell Hoppla Hopp vorbei am großen
Spielplatz und der Hängebrücke, die auf die andere Talseite
führt. Vom Hoppla Hopp wurden alle Pferde abgebaut und
eingelagert. Die Verkleidungen des Daches und der Mittelsäule
wurden abgeschraubt und das gesamte Dach bis auf die
Bodenplatte heruntergefahren. Von hier aus ging es zum
Bahnhof des Santa Fe Expresses. Die Dampflok samt
Personenwagen steht in einem Tunnel, der kurz vor der Einfahrt
in den Bahnhof durchfahren wird. Der Tunnel ist an beiden
Seiten mit großen Holztoren verschlossen, so dass der Zug
dort den Winter verbringen kann. Rechts neben dem
Bahnhofsgebäude befindet sich ein altes Holzkarussell. Dieses
wurde bis auf die Mittelsäule komplett in Einzelteile zerlegt und
unter dem Vorbau des Bahnhofs gelagert. Hier endete mein
Rundgang auch schon fast. Ich ging zwischen dem Bahnhof
und Rio Grande den recht steilen Weg wieder hinauf zur
Westernstadt. Vorbei am Mystery Warehouse und dem Crazy
Washhouse kam ich nun wieder zur Verwaltung.
Ich
hoffe, dass Ihnen der kleine Bericht gefallen hat und Sie
nun
einen kleinen Einblick haben, wie das Fort Fun Abenteuerland
in der Winterpause aussieht. Zum Schluss bedanke ich mich
noch einmal bei den Personen, die es mir möglich gemacht
haben, den Park im Winter zu besuchen. Es war ein schöner
und auch sehr kalter Tag im Hochsauerland. Selbst Funny Fux
war es zu kalt und hat sich in seinem Fuxbau verkrochen.
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Werksgelände:

Fort Fun Abenteuerland &
Westernstadt:

Wellenflug:

Devil's Mine:

Rio Grande:


Big Wheel:

Schloss Neuschwanstein &
Polyp:

Pirat &
Drachen:

Tomahawk:

Wirbelwind:

Old mC Donald Farm:

Marienkäferbahn:

Red Baron/Highway &
Roll Over:

Beverly Hills Drive:

Silent Move:

Wild River:

Hängebrücke,
Sessellift & Spielplatz :

Hopplahopp:

Historisches
Karussell & Santa Fe Express:

Crazy Washhouse:

Hier steht sonst
Funny Fux:

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