Home
News


Attraktionen
Shows
Gastronomie
Davy Crockett Camp
Winter World
Historie


Öffnungszeiten
Preise
Anfahrt
Funny Freitag
Geburtstagskinder
Regenscheck


Parkpläne
Videos
Postkarten &
    Aufkleber

Extras
Newsletter
Gästebuch
Forum
Links
Kontakt


                 

 Gründung des Parks durch Freiherr Karl Josef von Wendt
 (1967 – 1985)

 Im Winter 1967 wurde mit dem Bau eines Schleppliftes für den Wintersport der
 Grundstein für das Abenteuerland gelegt. Bereits sechs Jahre zuvor hatte Karl
 Josef von Wendt alle Ländereien, zu denen auch das Gebiet des jetzigen Fort
 Fun gehört, als Universalerbe übernommen. Da er ein Mensch war, dem es
 gefiel, den Menschen in seiner Heimatregion eine Freude zu bereiten,
 investierte er auch kräftig in eine Vielzahl an weiteren Freizeiteinrichtungen im
 Sauerland.

 Das kleine Skigebiet lief so erfolgreich, dass gleich im darauf folgendem Jahr
 am Fuße der Piste eine Skihütte errichtet wurde. Drei Jahre später wurden an
 dem Platz der jetzigen Westernstadt neben einem Campingplatz und einem
 Feriendorf mit 25 Blockhütten noch ein Reiterzentrum und ein Steakhouse
 eröffnet. Schon 1972 eröffnete gemeinsam mit dem Sessellift und der Stüppel
 Hütte die erste der beiden Super-Rutschbahnen und wurde sofort zu einem
 Besuchermagneten. Die Besucherzahlen stiegen stark an und somit natürlich
 auch die Wartezeiten, so dass schon zwei Jahre später eine zweite
 Rutschbahn eröffnet werden musste. Als weitere Neuheit präsentierte das
 Freizeitzentrum in dieser Saison auch die Sloper. Hierbei handelt es sich um
 kleine Wagen (Kettcar-ähnlich), die mit Hilfe des Schleppliftes die Wiese
 gegenüber dem Haupteingang hochgezogen wurden. Oben angekommen
 klinkten die Wagen aus und die Fahrt konnte beginnen. Es ging geradewegs
 die Wiese wieder herunter. Die Wagen nahmen so schnell an Fahrt auf, dass
 sogar größere Sprünge möglich waren. Sie besaßen übrigens keine
 Tretpedale, sondern lediglich eine Bremse. Als Sicherheitsvorkehrungen gab
 es zudem nur einen kleinen Überrollbügel. Gefährliche Verletzungen blieben
 zum Glück aus und so gab es nur leichte Blessuren, die zu versorgen waren.
 Trotzdem wurden die Sloper schon drei Jahre später wieder geschlossen.

 Bereits 1975 begannen die Planungen für eine vom Land Nordrhein-Westfalen
 mitfinanzierte wetterunabhängige Freizeitgroßanlage. In diesem Jahr musste
 dann der Campingplatz für die nur ein Jahr später eröffnete Westernstadt mit
 insgesamt 38 Gebäuden, US-Kavalleriefort und Indianerlager schließen. Kurz
 darauf erfolgte auch die Schließung des Reiterzentrums.

 Die ersten Großinvestitionen in Fahrattraktionen nach den Rutschbahnen
 wurden wieder ab 1979 getätigt. In diesem Jahr wurde die Wildwasserbahn
 „Wild River“ von Arrow und die 1,7 km  lange Westerneisenbahn eröffnet. Die
 Eisenbahn wurde von der amerikanischen Firma Crown Metal Produkts & Co
 aus Wyano, Pennsylvania hergestellt und nach Deutschland verschifft. Auch
 diese beiden Attraktionen lockten viele Besucher an, so dass der Park zu
 einem wahren Besuchermagnet im Sauerland wurde. Von Wendt ruhte sich
 nicht lange auf dem Erfolg aus und brachte mit der Überschlagachterbahn
 “Wirbelwind“ von Vekoma ein weiteres Highlight in das Land der tausend
 Berge.

 Doch so schnell wie das Fort Fun erfolgreich wurde, so schnell geriet es auch
 in finanzielle Schieflage. Die Besucher blieben aus, was wohl auch damit zu
 tun hatte, dass für die vielen Besucher zu wenig Attraktionen vorhanden waren,
 was anfangs zu langen Wartezeiten führte, und so wurde in den folgenden
 Jahren bis auf vereinzelte Modernisierungs- und Verschönerungsmaßnahmen
 nicht mehr viel in den Park investiert. 1985 schließlich musste Karl Josef von
 Wendt in einem gerichtlichen Vergleichsverfahren all seine Besitztümer
 einschließlich des Schlosses in Gevelinghausen und dem Fort Fun verkaufen.
 Die neuen Eigentümer wurden Heinrich Koidl, der vorwiegend als Schausteller
 im Wiener Prater bekannt wurde,  und Helmut Schreiber. Jener stand schon
 vorher in geschäftlichen Verbindungen mit dem Fort Fun und ist auch sonst tief
 mit der Vergüngungsbranche verwurzelt.

 

 

 
 

zurück