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Hauptverbindung brach, aber Seil hielt Fort Fun: Sicherung
verhinderte Schlimmeres / Drei Verletzte
Wasserfall. (ut) Es ist ein
Albtraum der Betreiber von Freizeit-Parks: In der Achterbahn
löst sich die Verbindung zwischen zwei Wagen. In
Actionfilmen kommt es dann zur Katastrophe - in der Realität
hat das Sicherungsseil jetzt im Fort Fun Schlimmeres
verhindert.
Ein Vater und seine zwei Töchter aus dem Südsauerland sind
bei dem Unfall im Fort Fun leicht verletzt worden. Am
letzten Tag vor Saisonschluss hatte sich gegen 13.50 Uhr bei
der 21 Meter hohen Achterbahn "Wirbelwind" die
Hauptverbindung zwischen zwei Wagen gelöst. Das passierte am
Ende der rasanten Strecke - und die Sicherungsstahlseile
hielten. Die Bahn wurde laut Auskunft des
Park-Pressesprechers Rolf Hansen vorschriftsmäßig
abgebremst.
Beim letzten Bremsen vor dem
Ausstieg allerdings, stießen die beiden Wagen heftig
aneinander - da sie vom Seil nicht auf Abstand gehalten
wurden. Die Insassen, ein 40-jähriger Vater und seine 7 und
14 Jahre alten Töchter, wurden laut Auskunft des Parks
leicht verletzt.
"Zu ihrer eigenen Sicherheit und
zur Sicherheit des Parks" seien alle drei im Krankenhaus
untersucht, anschließend aber sofort entlassen worden, sagte
Rolf Hansen. "Sie klagten über Prellungen und
Rückenschmerzen, waren aber am nächsten Tag wieder zur
Arbeit und in der Schule." Sie hätten alle einen heftigen
Schreck erlitten.
Der Park untersucht jetzt mit
dem TÜV, dem Hersteller und parkeigenen Ingenieuren, wie es
zu diesem Unfall kommen konnte. "Die Bahn läuft seit 1981
erfolgreich", sagte Hansen. Vor dem Unfall habe sich eine
Mutter gelöst, möglicherweise, so Hansen, handele es sich
dabei um einen Materialfehler.
Rund 4000 Besucher waren am
letzten Öffnungstag im Freizeitpark, etwa 1000 hatten die
Bahn bereits genutzt, als das Unglück passierte - im
Anschluss wurde das Fahrgeschäft gesperrt. Jetzt, in der
Park-Ferienzeit, versuchen die Betreiber möglichst schnell
die Ursache für den Defekt herauszufinden. Hansen: "Wir
wollen die Frage nicht zu lange offen lassen. Sie hat für
uns höchste Priorität."
Text|Westfalenpost

Bilder|Tobias Osterburg
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